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FELIX Kolumne – Unschuldsblick

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Ich spüre ein Zwicken am Fuß: „Zack, wieder hat mir dieser freche Racker am Zeh geknabbert“, denke ich mir, kurz darauf höre ich, wie der kleine Schlingel das Schnurren anfängt und merke, wie er sich neben mir unter der Decke zusammenrollt. Ich würde mich ja jetzt gerne selbst wieder gemütlicher hinlegen, aber dann wecke ich nur wieder seinen Jagd- oder Spielinstinkt. Gut, also so liegen bleiben und so ein wenig entspannen und hoffen, dass er bald eine neue Beschäftigung findet. Einige Minuten später gräbt er sich dann auch schon mit seinem Kopf den Weg in die Freiheit, unter so einer Bettdecke kann einem kleinen Kater aber auch schnell langweilig werden. Auf halbem Weg wird nochmal das Bein erkundet und unter der Decke gewühlt. Und dann ist streckt er auch schon seinen Kopf unter der Decke hervor und guckt mich mit seinem Unschuldsblick an.

So gerne ich ihn einfach aus meinem Zimmer schmeißen würde, so unmöglich macht es mir dieser Blick. Wenn er seinen Unschuldsblick aufsetzt, weiß ich eigentlich schon, dass es das noch nicht war, irgendwas heckt er innerlich noch aus. Schnurrend tapst er auf mein Gesicht zu, guckt mich dabei so unschuldig wie nur möglich an. Er kommt mit seinem Gesicht immer näher an meins und beginnt mit meiner Nase zu kuscheln. Für einen Moment vergesse ich, dass er vermutlich gerade wieder irgendeinen Unfug plant und zack. Mir am Bein zu nagen reicht nicht, ein liebevolles Knabbern an meiner Nase war definitiv auch noch notwendig und viel zu interessant, um zu widerstehen. Nochmal ein wenig schnurren und schmusen, ein letzter unschuldiger Blick und dann stolziert der Racker auch schon aus meinem Zimmer – auf der Suche nach neuen Gelegenheiten für Unfug! 

Fast noch besser finde ich es, wenn ich durch Rambazamba neben meinem Bett geweckt werde, weil die zwei mal wieder fangen spielen, dabei durch die ganze Wohnung rasen, meinen Teppich verschieben und allgemein ALLES, was nicht zu schwer ist, umschmeißen. Stühle stehen da ganz oben auf ihrer Liste. Da macht man dann verschlafen die Augen auf, will die zwei anmeckern, oder aus dem Zimmer scheuchen, um weiter zu schlafen und dann sitzen sie auf einmal seelenruhig nebeneinander und gucken mich mit ihrem Unschuldsblick an. Da kann man dann gar nicht mehr böse sein. Schade nur, dass das Rambazamba meist weitergeht, sobald man sich umdreht und versucht weiter zu schlafen.

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Ich kann euch nicht sagen, wie oft ich meine beiden kleinen Katzen schon verwünscht habe. Besonders Charlie (der mich übrigens täglich liebevoll anknabbert), hat gefühlt nichts als Blödsinn im Kopf. Aber wenn er mich dann mit seinem Unschuldsblick anschaut, kann ich nicht anders, als all das zu vergessen. Wieso geht das eigentlich bei diesem kleinen Racker so gut und bei mir nicht? Ich meine, wäre es nicht schön, wenn man machen könnte, was man will und ein Blick würde genügen und jeder hätte es wieder vergessen? Ja manchmal wäre das wohl wirklich toll, aber ich glaube, dafür muss man einfach eine Katze sein, damit das funktioniert.

Dieser Beitrag ist Teil meiner Kolumne mit FELIX (klick)

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3 Comments

  • Reply ally shiny 12. Oktober 2018 at 16:31

    ich habe auch einen kater und er ist einfach mein lieblings, wobei meine hündin genau so wichtig ist!!

    xoxo ally
    [ allyshiny.blogspot.de ]

  • Reply Lisa Marie 9. Oktober 2018 at 20:43

    Liebe Eva,

    ein toller Text und dein Kater ist wirklich richtig süß. Ich habe seit der ersten Klasse Katzen als Haustiere und ich kann es mir ohne auch nicht mehr wirklich vorstellen. In meiner neuen Wohnung ist manchmal so ruhig und still, dass man sich fast schon einsam fühlt. Aber ich freue mich dafür jedes Mal auf zu Hause, wenn ich meinen Tiger wieder knuddeln kann. 🙂

    Liebe Grüße
    Lisa Marie

  • Reply Cindy 19. September 2018 at 9:47

    Wie süß! Tolle Kolumne und die Bilder sind richtig niedlich geworden :-). Ich habe momentan zwar einen Hund (und ein Haustier reicht mir) aber ich liebe Kätzchen genauso wie Hunde.
    Liebe Grüße,
    Cindy ❤ http://www.fraeulein-cinderella.de

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