Bye Bye Blogging? Eva Jasmin 2.0? Wie es von nun an weitergehen soll…

Ist meine Zeit als Bloggerin vorbei? Ist der Moment gekommen, an dem ich mir eingestehen muss, dass dieses „Experiment“ gescheitert ist? Habe ich es endgültig satt, mich hier Stunde um Stunde abzumühen? Ich habe mir die letzten Wochen, nein Monate, so viele Gedanken rund um diesen Blog gemacht. Bereits im Dezember (da wird mir gerade erschreckend klar, dass das bereits ein halbes Jahr her ist!) habe ich gemerkt, dass es so, wie es lief nicht mehr weitergehen kann. Ich musste mir gewissermaßen mein eigenes Versagen eingestehen. Mein Ziel waren vier Blogposts die Woche, vier Blogposts; wenn man neben der Arbeit für den eigentlichen Post noch die Arbeit für Mails, Buchhaltung, Instagram & Co einberechnet und bedenkt, dass ich „ganz nebenbei“ auch noch Vollzeit studiere und irgendwie auch noch ein Privatleben haben wollte, fragt man sich schnell, wie ich das schaffen will. Ja sicher, anfangs habe ich das ganz gut geschafft, aber mit der Zeit entwickelten sich meine eigenen Ansprüche an mich und meine Posts weiter und ich steckte immer mehr und mehr Zeit in die Gestaltung eines Blogposts. Wenn mir Fotos in der Nachbereitung nicht gefallen haben, kamen sie nie online, anstatt sie, wie zu Beginn meiner „Blogger-Karriere“, auf Teufel komm raus zu veröffentlichen. Und so kam es, dass aus 20h Arbeit die Woche auf einmal deutlich mehr wurde. Ich war entweder parallel zur Uni am Arbeiten, oder ich war in der Uni, oder beim Sport, oder oder oder. Und dann kam der Punkt, an dem es nicht mehr ging.

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Im Dezember habe ich einen Punkt erreicht, an dem ich mir eingestehen musste, dass mein Körper eine Pause braucht. Das klingt so dramatisch, allerdings saß ich mit gerade einmal 20 Jahren bei meinem Arzt, schilderte ihm, wie es mir ging und erhielt die Antwort: „Eva, du musst mal ein wenig runterfahren, du bist zu gestresst, mach mal ein paar Tage gar nichts, hier ist eine Krankschreibung für die Uni.“. Bähm. Das hat gesessen dachte ich mir. Zugegeben, zu der Zeit fing es schon an, dass es hier ruhiger wurde, aus dem einfachen Grund, dass mir durch all den Stress einfach der kreative Input fehlte. Ich saß an meinem Laptop, wollte einen Post schreiben und ich habe es nicht geschafft. Alles, was ich schrieb, entsprach in keinster Weise meinen eigenen Qualitätsansprüchen. Und so kam es, dass dieser Blog immer weniger bespielt wurde. Jedes Mal, wenn ich dachte ich wäre wieder voller Energie und Tatendrang und könne zurück zu meinen drei bis vier Posts pro Woche kommen, merkte ich, dass das einfach nicht drin war.

Ich habe mir insbesondere in den letzten Wochen noch einmal vermehrt Gedanken dazu gemacht, wie es hier weitergehen soll, was für einen Content ich euch bieten will und vor allem, wie oft ich euch neue Blogposts liefern will. Fakt ist, ich kann momentan keine drei bis vier Posts die Woche produzieren, weil ich mittlerweile doppelt so lange an einem Post arbeite, wie damals, als ich mit den vier Posts pro Woche begonnen habe. Mein Tag hat weiterhin jedoch auch nur 24 Stunden und ich muss mir einfach an diesem Punkt selbst eingestehen, dass ich dahingehend „versagt“ habe. Ja, sicher es ist kein richtiges Versagen, allerdings fühlt es sich dennoch so an, was auch der Grund dafür ist, weswegen ich diesen Post so lange vor mir hergeschoben habe. Fakt ist jedoch, dass ich euch lieber ein bis zwei Posts pro Woche liefern möchte, welche meinen eigenen Qualitätsansprüchen gerecht werden, als euch drei bis vier mal die Woche einen Post zu veröffentlichen, welchen ich noch schnell „hingerotzt“ habe, damit eben was kommt.

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Ihr könnt euch von nun an also auf ein bis zwei Posts die Woche freuen. Ein Post wird auf jeden Fall kommen, vermutlich immer sonntags und optional kommt noch mittwochs ein Post. Wenn ich jedoch mal eine Woche weniger Zeit habe, oder mir der kreative Input fehlt, dann kommt eben nur Sonntag ein Post. Ich denke damit ist uns allen weit mehr geholfen, als mit lieblosen Posts, welche ich in wenigen Stunden produziere, nur um eben eine bestimmte Menge an Posts / Woche zu veröffentlichen. Dazu kommt, dass ich einfach stresstechnisch nicht wesentlich entspannter bin als im Dezember und ich mir einfach eingestehen muss, dass ich mir ab und an eine Stunde chillen „gönnen“ muss. Denn so richtig nichts tun kann ich einfach irgendwie nicht. Sicher, wenn ich etwas mit Freunden unternehme, hänge ich nicht permanent am Laptop, aber mein Handy weglegen und wirklich GARNICHTS machen, kann ich auch nur in den seltensten Fällen. (Im Übrigen musste ich mir in den letzten Wochen von so vielen Leuten in meinem Umfeld Moralpredigten anhören, dass jetzt wohl mal der Punkt erreicht ist, an dem ich anfangen sollte, auf diese Menschen zu hören…)

Das war eigentlich auch schon alles, ich hoffe ihr freut euch auf das was kommt, auf neue, bessere Posts. Auf die neue Routine und auf den endlich wieder einkehrenden „Rhythmus“ auf diesem Blog! Ich habe noch ein paar Posts in Planung also seid gespannt, auf das, was kommt und ich hoffe ihr freut euch ebenso sehr darauf, wie ich es tue! Im Übrigen, bin ich momentan wohl nicht die Einzige, die ein wenig „umstrukturiert“, meine liebe Jecky von Wantgetrepeat hat kürzlich einen ähnlichen Post hochgeladen, wenn ihr noch nicht genug gelesen habt, dann kann ich euch den Post auch nur ans Herz legen. Ihr findet ihn hier.

Get the look

Blouse: H&M (get here)
Jeans: Topshop Jamie (get here)
Denim Jacket: H&M (get here)
Shoes: Gucci (get here)
Bag: Gucci (get here)

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2 Comments

  • Reply Milli 4. Juni 2018 at 8:57

    Genau über dieses Thema habe ich mir in letzter Zeit auch immer mehr Gedanken gemacht. Zudem frage ich mich „Möchte der Blogleser überhaupt noch 3 bis 4 Posts pro Woche lesen?“ Nicht nur wir Blogger haben ein Arbeits- und Privatleben, sondern auch der Leser. Von daher glaube ich auch wie du, dass es mehr Sinn macht lieber 1 bis 2 qualitativ hochwertige Blogposts zu veröffentlichen als 3 bis 4 „hingerotze“.

    Liebe Grüße, Milli
    (https://www.millilovesfashion.de)

    • Reply Eva 4. Juni 2018 at 10:01

      Ja das stimmt natürlich, wobei für den Leser das konsumieren eines Posts natürlich weit weniger Zeit in Anspruch nimmt, als es für mich in der Produktion dessen der Fall ist! 🙂

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