Wohnung_Apartment_Eva_Jasmin_Munich

Über die Insta-Bubble und die Wohnungsthematik…..

Auf die Frage, ob ich mal meine Wohnung zeigen könne, antwortete ich bisher immer, dass ich mich dabei nicht wohlfühlen würde. Warum dem so sei habe ich nie erzählt, aber heute möchte ich genau darüber mit euch sprechen. Die Wahrheit ist, dass ich mir bei all den Wohnungen auf Instagram immer “schlecht” vorkam. Ich wohne nunmal in keiner 3-Zimmer Wohnung und habe alles, außer genug Platz. In meiner Wohnung muss alles funktional und schön gleichzeitig sein, was nicht immer einfach ist.

In letzter Zeit hatte ich, wie vermutlich jeder aktuell, super viel Zeit zum Nachdenken und mir ist klar geworden, dass es vermutlich nicht nur mir so geht, dass all die tollen Momentaufnahmen auf Instagram oft einschüchternd sind und am eigenen Selbstwertgefühl kratzen. Oft wird das nur auf äußerliche Dinge wie beispielsweise die Figur oder das wunderschöne Gesicht bezogen. Dass sich beides via Facetune, Photoshop und Co mehr als einfach bearbeiten und somit faken lässt, muss ich vermutlich keinem sagen. Sicher, auch all die Designer-Pieces auf Instagram vermitteln hier und da ein vollkommen falsches Bild von der Realität. Als ich über dieses Thema nachgedacht habe fiel mir auf, dass es auf meinen Fotos beispielsweise oft so wirkt, als wäre meine Wohnung größer, als sie eigentlich ist. Sicher es gibt ein paar Bilder, wo man die wahre “Größe” erahnen kann, allerdings habe ich diese insbesondere in der letzten Zeit meistens nicht mehr fokussiert, sondern vielmehr versucht aus den verschiedensten Ecken meiner Wohnung so viele süße Spots wie möglich rauszuholen, ohne dabei den Eindruck zu vermitteln, es wären alle Fotos im gleichen Raum entstanden.

Ja ich liebe ästhetische Fotos und ich werde damit auch nicht auf einmal aufhören, weil mir das einfach unfassbar viel Spaß macht, dennoch wollte ich euch einen Blick hinter die Kulissen nicht vorenthalten, aus dem einfachen Grund, weil es mir sehr wichtig ist, euch zu zeigen, dass nicht jeder Influencer in riesigen Wohnungen mit begehbaren Kleiderschränken und Regalen voller Designer-Bags wohnt. Keine Frage, davon träume ich auch und eines Tages werde ich hoffentlich genau so eine Wohnung haben, aber eben nicht jetzt und das ist auch vollkommen ok so.

Lasst euch nicht davon runterziehen, wenn ihr mit Anfang / Mitte zwanzig in einem WG-Zimmer oder einer kleinen Wohnung wohnt und eure erste eigene Wohnung keine 120qm hat und eine View, für die andere töten würden. Es ist vollkommen normal, wenn man das nicht hat und es ist absolut nicht schlimm. Ich wohne tausend Mal lieber in meiner kleinen Wohnung, stehe auf eigenen Beinen und kann dennoch unbekümmert mit Freunden Essen gehen oder in den Urlaub fahren, wenn mir danach ist (natürlich beides nicht in der aktuellen Situation), als dass ich jeden Monat Sorgen habe, ob ich meine Miete zahlen kann. Ich bin unfassbar dankbar und happy, dass ich mit meinen süßen 22 Jahren auf eigenen Beinen stehe, meine Miete von Tag eins selbst zahle und aus meinem kleinen Schuhkarton das beste rausgeholt habe. Es ist mein Zuhause und dafür bin ich unfassbar dankbar.

So und damit reicht es auch für heute, ich wollte euch nur kurz einmal mitgeben, dass ihr euch nicht zu sehr von der wunderbaren Insta-Bubble blenden lassen sollt und damit wünsche ich euch später ganz viel Spaß dabei einen Einblick in meine Wohnung zu bekommen. Später, da dieser Blogpost wird morgen Vormittag (heute ist Sonntag) online kommen wird und gegen Abend findet ihr auf Instagram dann einen kleinen Einblick in meine kleine, aber feine Wohnung! Ich hoffe ihr freut euch!

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