Eva_Jasmin_2019_changes_personality

2019.

Dieses Jahr habe ich keinen Jahresrückblick für euch. Ehrlich gesagt kann ich die klassischen Jahresrückblicke nicht mehr sehen, und etwas besonders innovatives ist mir schlicht und einfach nicht eingefallen. Ja 2018 war turbulent, keine Frage. Ich hatte viele wunderbare Momente, sowie einige nicht so schöne Momente. Ich bin umgezogen, in eine neue Stadt, meine erste eigene Wohnung und habe meinen ersten richtigen Job angefangen. Nicht, dass ich das hier nicht als richtigen Job zählen würde, aber ich bin hier eben doch am Ende des Tages mein eigener Chef, das bin ich in der Agentur nicht. Und zum krönenden Abschluss diesen Jahres, wurde ich im Dezember noch stolze Katzenmami, haha. Aber um das vergangene Jahr soll es eigentlich gar nicht gehen. Ich möchte mit euch vor allem über die kommenden Wochen und Monate sprechen, welche noch vor mir liegen.

#newyearnewme

Das kennt wohl jeder, aber ich muss sagen, ich kann es irgendwie nicht mehr hören. Am Ende des Tages sind wir doch um 00:00 am 1.1. jedes Jahr noch die gleichen Menschen wie um 23:59 am 31.12. Wenn wir es uns mal vor Augen halten ist es eigentlich nichts anderes, als ein neuer Tag, eine neue Woche oder ein neuer Monat, nur eben größer. Deswegen halte ich grundlegende Vorsätze, die voraussetzen, dass man etwas von heute auf morgen massiv verändert auch offen gesagt für Blödsinn. Das heißt nicht, dass ich grundsätzlich kein Fan von Vorsätzen bin allerdings eben nicht unbedingt im klassischen Sinne. Sicher, ich möchte auch wieder mehr Sport machen, da ich das die letzten Monate auch einfach super vermisst habe. Sicher, auch eine gesündere Ernährung wäre manchmal vielleicht gut und früher ins Bett gehen sowieso. Aber all das sind Dinge, die man wie ich finde sich nicht für ein Jahr vornehmen sollte, die kann man eben auch einfach von jetzt auf gleich machen. Ich setze mir lieber Ziele, welche ich dieses Jahr erreichen will. Solche setze ich mir aber auch oft unter dem Jahr, für einen gewissen Monat, dann jedoch in kleinerem Rahmen, als auf ein Jahr betrachtet. Genau über diese Ziele möchte ich heute mit euch sprechen, auch wenn ich zugegeben, diesen Post mehr für mich als kleine Motivationsstütze und Erinnerung schreibe.

Bachelorette

Ganz oben dieses Jahr auf meiner Liste steht wohl der Abschluss meines Studiums. Ich kann es kaum glauben, die letzten zweieinhalb Jahre vergingen wie im Flug und nun ist es nur noch ein gutes halbes Jahr und dann kann ich mich (hoffentlich) Bachelorette nennen. Ich muss sagen, vor der Bachelorarbeit habe ich irgendwie keine Angst, im Gegenteil, ich freue mich auf sie. Ich habe mein Thema sogar schon relativ gut definiert und bin bereits daran, mein Expose zu schreiben (bereits ist gut, ich muss es in knapp 2 Wochen ja auch schon abgeben). Vor der BA Abgabe stehen noch 3 Prüfungen und ein Bericht über mein Praktikum, aber das war es dann. Ich kann es irgendwie noch nicht so recht fassen. Auf. die Frage ob ich danach noch einen Master machen werde habe ich übrigens immer noch keine Antwort. Ich denke zuerst werde ich aber auf jeden Fall erst einmal arbeiten. Ein Master läuft mir immerhin auch nicht davon.

Job

Da wären wir schon beim nächsten Thema. Ich möchte mir einen Job suchen. Klar wäre es toll, wenn ich einfach da bleiben könnte, wo ich gerade bin, aber da das nunmal nicht allein in meiner Hand liegt, werde ich mir, wenn ich nicht in der Agentur bleibe, wo ich gerade bin, auf jeden Fall einen Job suchen (müssen). Denn wie gesagt, nach dem Bachelor will ich erstmal ein wenig Arbeitsluft schnuppern, da mir ohnehin noch nicht 100% klar ist, in welche Richtung ich einen Master machen wollen würde. Eins steht jedoch fest, aus München bekommt mich so schnell nichts weg. Ich fühle mich hier unfassbar wohl und habe momentan keinen Grund, wieso ich nicht hier bleiben sollte. Sicher habe ich auch darüber nachgedacht, erst einmal nur noch das Bloggen / Instagram zu machen, aber momentan sieht es eher danach aus, dass ich mir parallel dazu etwas suche. Nicht unbedingt primär, weil ich glaube, dass das allein nicht irgendwie zum Leben reichen würde, sondern vielmehr deswegen, weil ich einfach diese geistige Auslastung brauche und es irgendwie mag, wenn ich immer viel zu tun habe.

Instagram / der Blog

Wie ihr sicherlich gemerkt habt, habe ich diesen Blog ein wenig schleifen lassen. Damit ist jetzt Schluss. Ich schreibe unfassbar gerne und habe damit vor 4,5 Jahren nicht grundlos angefangen. Ich werde es also dieses Jahr wieder aufleben lassen, jetzt, wo ich in München richtig angekommen bin und mein Arbeitsplatz endlich eingerichtet ist, bin ich mehr als bereit wieder loszulegen. Das selbe gilt für Instagram. Wobei ich mich auf beiden Plattformen noch ein wenig mehr kreativ ausleben will. Außerdem will ich weiter dazu lernen, mich weiterentwickeln und stetig verbessern. Ich habe so viele Ideen, und hoffe, dass ich es dieses Jahr schaffe einige davon in die Tat umzusetzen. Eine davon wird sein, dass ihr euch von nun an wieder auf mindestens einen Blogpost pro Woche freuen könnt, denn auch wenn hinter jedem Post mehrere Stunden Arbeit stecken, die ich natürlich auch in andere Dinge stecken könnte, muss ich zugeben, dass ich an mich selbst einfach den Anspruch habe, diesen Blog hier wieder mehr zu pflegen. Denn mit dem hat schließlich alles vor einigen Jahren angefangen.

Ich

Ja. Das waren Ziele für meine Bildung, meinen Job bzw. meine Jobs, wenn man den Blog berücksichtigt, aber auch für mich als Person habe ich mir einiges vorgenommen. Das mit dem Sport und Co habe ich ja bereits gesagt, aber wie auch bereits erwähnt, ist das nichts, was ich mir als Ziel für ein Jahr setzen würde. Was ich mir jedoch sehr wohl als Ziel setze ist, dass ich mich wieder mehr mit Themen befassen will, die mich interessieren. Von der Uni und der Arbeit abgesehen gibt es nämlich einiges, worüber ich gerne mehr lernen würde oder wissen würde, aber irgendwie nehme ich mir nie die Zeit dafür. Aber genau das will ich dieses Jahr tun. Ich will all die Bücher über die Entstehung der Weltgeschichte und Co lesen, die in meinem Regal stehen und bei denen ich einfach nur darauf brenne sie in mich einzusaugen und mich für einige Zeit nicht mit meinen eigenen Sorgen und Problemchen zu befassen. Außerdem will ich mich weniger auf Probleme, als auf die Lösung dieser konzentrieren, ich weiß zwar, dass ich dahingehend für mich im letzten Jahr schon einige Schritte nach vorne gemacht habe, aber ich bin mir sicher, da gibt es noch Luft nach oben. Zu guter Letzt: mehr Ehrlichkeit. Damit meine ich, dass ich es satt habe, Dinge nicht direkt anzusprechen oder offen zu sagen, wie man zu Sachen steht. Es nützt weder einem selbst, noch den Personen, von denen man umgeben ist, wenn man sich nicht traut offen anzusprechen, was einen stört oder was man denkt. Dazu gehört aber auch, dass ich Neid und Missgunst einfach so satt habe und stattdessen lieber positiv damit umgehen will, wenn jemand etwas erreicht, was ich vielleicht auch gerne hätte. Letzten Endes erreicht man die eigenen Ziele auch nicht schneller, nur weil man anderen Menschen ihren Erfolg nicht gönnt, von daher kann man sie ihnen ebenso gut gönnen und wohlwollend damit umgehen.

Wie ihr seht so viel Neues habe ich eigentlich nicht geplant, bzw. es geht mir mehr darum, im kommenden Jahr weiter zu machen wie bisher. Jedoch möchte ich eben nicht auf der Stelle treten, sondern mich am Ende des Jahres, im Vergleich zu heute, weiterentwickelt haben. Aber vermutlich ist das auch das, was die meisten Menschen sich insgeheim für ein Jahr vornehmen und mit den klassischen Jahresvorsätzen bezwecken, oder nicht?

2 Comments

  • Reply Lea Christin 5. April 2019 at 7:42

    Wie schön, ich liebe die Art wie du schreibst und freue mich auf regelmäßige Posts von dir <3
    Liebste Grüße, Lea von http://leachristin.com

  • Reply Melina 14. Januar 2019 at 10:56

    ich hab diese jahresrückblicke auch satt und habe selbst keinen gemacht. Aber deine Punkte finde ich toll und spannend 🙂 xx

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