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Drowning in fear….

Und manchmal da kommt alles zusammen und ich sitze da und habe das Gefühl ich ersticke, erdrückt von all den Sorgen die in meinem Kopf umherschwirren….

Heute ist es mal wieder an der Zeit für ein kleines Life-Update von mir. Seit ich keine Wochenrückblicke mehr poste, habe ich das Gefühl, dass manchmal der persönliche Teil bzw. mein Alltag hier etwas untergeht. Ich weiß, dass euch das allerdings sehr zu interessieren scheint. Das wohl häufigste Kompliment, das ich bekomme ist, dass ihr meine „natürliche Art“ bzw. die Tatsache, dass ich „normal“ bin, schätzt. Naja so normal bin ich wohl nicht, ich habe echt nen Knacks manchmal, aber hey, ich denke den hat jeder. Wo soll ich also anfangen? Die letzten Wochen waren super stressig. Ich melde mich gefühlt gar nichtmehr auf diesem Blog und auch auf Instagram klappt es momentan alles nicht so und ehrlich gesagt bin ich es Leid mich dafür recht zu fertigen. Ich denke davon habt weder ihr noch ich etwas. Die Uni ging wieder los und da dieses Semester relativ kurz ist, ging es auch direkt Schlag auf Schlag los, am Donnerstag fand dann eine Veranstaltung statt, die wir seit Oktober organisiert haben.

Damit fiel zwar nun ein großer Stein von unser aller Herzen, allerdings endete der Tag für mich nicht ganz so schön. Der Stress der letzten Wochen hat mich wohl ein wenig „gekillt“ und mein Kreislauf hat kurz vor Ende der Veranstaltung einfach den Geist aufgegeben. Aus eigener Erfahrung kann ich euch nun sagen: wenn ihr den Donnerstag-Abend in der Notaufnahme verbringen durftet, dann fahrt nicht übers Wochenende weg und verbringt die komplette Zeit mit Arbeiten. Ich habe übers Wochenende Caro besucht und auch wenn sie meine beste Freundin ist und ich mich unfassbar auf das Wochenende gefreut habe, bin ich gerade einfach nur mehr als fix und alle. Klar bin ich froh, dass ich endlich wieder Fotos habe, und wir so viel geschafft haben am Wochenende, aber es war vielleicht trotzdem keine meiner besten Ideen. Aber kommen wir doch mal zu dem Grund dafür.

Die Praktikums-Suche, die Frage, wo es ab Herbst für mich hingehen soll, die Uni, dieser Blog, etc. All das belastet mich doch ein wenig bzw. ist belasten wohl der falsche Ausdruck, es stresst mich.

Ich bin ein wirklich offener, fröhlicher und meist auch super positiver Mensch, ich versuche Dinge nicht zu wichtig oder gar persönlich zu nehmen und immer das Gute in allem zu sehen. Aber manchmal da kommt einfach alles zusammen. Dann beginne ich nachzudenken und das, was ich täglich versuche zu verdrängen, überrollt mich und ich habe das Gefühl ich ersticke darunter. Wenn ich an meine Zukunft denke, dann habe ich schlichtweg Angst. Ich habe Angst davor, dass dieser Blog nicht für ewig ist und dass er gar in ein paar Jahren nicht mehr als „Berufserfahrung“ im Lebenslauf stehen kann. Ich habe Angst davor, keinen Praktikumsplatz zu finden, denn ich finde mich ehrlich gesagt oft selbst nicht übermäßig qualifiziert. Meine Freunde sagen mir oft, dass ich einen Gang runterschalten muss, dass ich nicht alles machen kann und dass ich mir nicht zu viel zumuten soll. Aber ich habe einfach Angst davor, wenn ich einen Gang runterfahre, dass ich dann in kurzer Zeit dastehe, keinen Job finde und keine Zukunft sehe. Ich habe Angst davor, was passiert, wenn ich wirklich nur Absagen erhalte für mein Praktikum und wenn ich nach dem Studium nirgends genommen werde. Ich habe Angst davor, dass Blogger bzw. Influencer von heute auf morgen ausstirbt und ich meine Rechnungen nicht mehr bezahlen kann. Ich habe vor so vielen Eventualitäten Angst, dass ich schlichtweg nicht stehen bleiben kann.

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Diese Ängste hindern mich am Schlafen, halten mich nachts wach und zwingen mich dazu immer mehr zu tun, nie stehen zu bleiben und immer weiter zu machen. Nach dem Bachelor direkt den Master? Oder lieber einen Job suchen und den Master dann für eine Zeit nach hinten schieben? Will ich überhaupt einen Master machen? Wenn ja was für einen? All diese Fragen haben eigentlich noch ein paar Monate Zeit und dennoch quälen sie mich bereits jetzt. Was ist, wenn ich mich für die falsche Stadt entscheide und nach dem Praktikum merke, dass ich dort nicht bleiben will? Sicher, normalerweise sagt man da: dann zieh doch wo anders hin, du bist noch jung, du hast noch alle Zeit der Welt. Aber ich habe das Gefühl, ich habe keine Zeit mehr, irgendwas in mir gibt mir ständig das Gefühl weiterzulaufen, weiterzumachen und bloß nicht stehen zu bleiben. Zu groß ist die Angst davor zurückzubleiben. Ich habe das Gefühl ich sehe alle anderen vor mir laufen und egal wie sehr ich mich anstrenge, ich kann einfach nicht mithalten. Aber sobald ich stehen bleibe, ist die kleine Chance irgendwann gut genug zu sein, um mit zu halten, auch dahin. Dann sind sie weg. Und ich bleibe zurück.

Ich habe Angst davor auf der Strecke zu bleiben und später auf mein Leben zurückzuschauen und mir zu denken: hätte ich mich damals doch nur mehr angestrengt. Und genau deswegen kann ich nicht aufhören, mir Gedanken über meine Zukunft zu machen, mich nachts hinzusetzen und mir Ideen und Konzepte zu überlegen und alle Zeit und Energie in irgendetwas Produktives zu stecken.

Ich hoffe damit versteht ihr ein wenig mehr, weswegen es hier momentan so unregelmäßig neuen Content gibt und ich hoffe ihr bleibt weiterhin so eine tolle Community, auch wenn ich momentan einfach nicht so regelmässige Updates liefern kann, wie ich es gerne würde.

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7 Comments

  • Reply Jessica 20. April 2018 at 16:05

    Really cute blush pink coat you have there dear, looks fantastic with black pants. Love that it matches with your sneakers too. Such a chic look!

    Jessica | notjessfashion.com

  • Reply Jessi Malay 18. April 2018 at 21:30

    This blush pink is such a fun color for spring and looks so fab on you love!

    XO, Jessi
    https://jmalay.com/coachella-2018-recap/

  • Reply BB Foxy 16. April 2018 at 20:49

    Sehr authentische und stilvolle Bilder! Ich liebe deine Art von Fotos sehr und dein Blog ist wirklich super gestaltet.

    Love BB Foxy
    http://www.bbfoxy.de

  • Reply Hannah 15. April 2018 at 20:51

    Hey Eva,
    Ich kann dich irgendwie schon verstehen, ich mach selbst gerade meinen Bachelor im Bereich Medien und Management und hab noch keinen richtigen Plan was ich danach machen soll..
    Aber wenn ich das was du schreibst so lese dann bin bin ich so froh kein Influencer/Blogger/Instagrammer oder ähnliches zu sein und ganz normale Leute in meinem Leben zu haben, die alle entspannt sind und durch die man automatisch etwas chilliger und gelassener wird und sich somit nicht immer so viele Gedanken macht. Meiner Meinung nach kann man eh nichts großartig im Leben planen, weil doch immer alles anders kommt, als man denkt, aber ich verstehe dich trotzdem und glaube dass der Bereich in dem du jetzt schon arbeitest, also als Blogger und die Leute die du dadurch um dich hast nicht gerade dazu beitragen, dich alles entspannter angehen zu lassen, sondern genau das Gegenteil bewirken. Diese ganze Fake Welt macht einen glaube ich kaputt.
    Hör auf dich so zu stressen <3
    Liebe Grüße
    Hannah

    • Reply Eva 15. April 2018 at 20:59

      Vielen Dank für deine lieben Worte! 🙂 Aber glaub mir ich habe in meinem engen Freundeskreis mehr Leute, die nichts mit dem Bloggen am Hut haben, bzw. die ich auch meist schon vor alledem kannte, als Blogger! 🙂 Von daher hat das definitiv nichts mit meinem Umfeld, sondern vielmehr mit mir als Person zu tun. Ich habe mir schon immer bei Dingen, die mir wichtig waren viel Stress gemacht und viele Gedanken…

  • Reply Melanie 15. April 2018 at 20:47

    Der Blazer sieht ja traumhaft aus und ist wunderschön :-*

    viele liebe Grüße
    Melanie / http://www.goldzeitblog.de

  • Reply Fairysdaily 15. April 2018 at 20:38

    Einfach wow! So ein unglaublich nahegehender und persönlicher Blogpost! Das alles zu verfassen, war sicher nicht einfach und trotzdem hast du es gemacht. Ich kann dir zwar in keiner Weise wirklich helfen, aber ich unterstütze dich weiterhin hier und auf Instagram du bist eine tolle, sympathische Persönlichkeit und ich verfolge auch immer liebend gerne deine Storys pass auf dich auf und hör trotzdem ab und zu mal drauf, wenn dein Körper “Stop“ sagt

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